Sie befinden sich aktuell in den bund-sb.de Blog-Archiven für den folgenden Tag 20.1.2012.
- Allgemein (42)
- Einkaufsführer (3)
- Energie (14)
- Leserbrief (8)
- Naturschutz (14)
- Politik (24)
- Presse-Mitteilung (5)
- Veranstaltung (8)
- Verkehr (27)
- Webseiten (4)
- 14.2.2012: Die große Kopulation
- 14.2.2012: Autofahrer "entkriminalisieren"?
- 10.2.2012: Ein Prof zu Klima etc.
- 26.1.2012: Ernas Abschied
- 21.1.2012: In Saarbrücken Klimawandel ohne Verursacher?
- 20.1.2012: Auto und Menschenrechte
- 02.12.2011: Weltklimatag 2011
- 23.11.2011: Neue Oberbürgermeisterin in Saarbrücken
- 04.11.2011: Franzenbrunnen - alternativlos?
- 27.9.2011: Presseerklärung Franzenbrunnen
Weblinks
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Mai 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- August 2010
- Juli 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- April 2010
- März 2010
- Februar 2010
- November 2009
- Oktober 2009
- Juli 2009
- Mai 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- November 2008
- Oktober 2008
- September 2008
- Oktober 2007
- August 2007
- Januar 2007
- Dezember 2006
- Oktober 2006
Archive für 20.1.2012
Auto und Menschenrechte
20.1.2012 von Dietrich Strohmaier.
Autofahren und Menschenrechte
Wenn weit und breit kein Auto zu sehen ist gehe oder fahre ich mit dem Fahrrad – wie viele andere Fußgänger - schon mal bei Rot über die Ampel. Eine Ampel ist ja ein Mittel zur Verkehrssteuerung und kein Gessler-Hut (Schiller, Wilhelm Tell). Manchmal gibt es dann Kritik von Anderen – besonders von Autofahrern. Es ist zwar löblich, sich für unsere Rechtsordnung einzusetzen – doch warum nur immer gegen die umweltfreundlichen und schwächeren Verkehrsteilnehmer? Ich sehe keine Kritik an Autofahrern, die Geh- und Radwege zuparken oder gar Radfahrer und Fußgänger töten und zudem noch gewaltige Schäden an unserer Umwelt anrichten. Für Autofahrer ist es auch ganz normal, in Staus oder vor roten Ampeln Radfahrern und Fußgängern ihr Abgas ins Gesicht zu blasen und Lärm zu machen. Was steckt wohl hinter einer derartigen Kritik an der harmlosen Ordnungswidrigkeit und der Duldung der so schädlichen Normalität? Eine alte Weisheit besagt, dass wer mit einem Finger auf Andere zeigt drei davon auf sich selbst richtet. Das ist leider typisch für unsere Selbstgerechtigkeit: Wir fordern zwar lautstark die Einhaltung der Menschenrechte weltweit treten wir diese aber selbst ständig mit Füßen, indem wir etwa durch unsere umweltzerstörerische Lebensweise – Autofahren, Fliegen, Billigfleisch usw. – nicht nur uns selbst sondern alle Anderen auf dieser Erde mit schädigen. Alle. die sich daran beteiligen sollten sich darüber im klaren sein was sie damit langfristig sich und anderen antun und sich nicht über Nichtigkeiten aufregen.
Dietrich Strohmaier
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »