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Filmkritik: “Die 4. Revolution - Energy Autonomy”
Der Film “Die 4. Revolution - Energy Autonomy” von Carl-A. Fechner berichtet eindrucksvoll von Projekten in der Welt, die dezentral regenerativ Energie liefern. Es wurde zudem verdeutlicht wie die Art der Energieerzeugung unsere künftige Welt prägen wird. Einerseits die Besitzer und Nutznießer der fossilen und atomaren Energien, die den Klimawandel und die Folgen - etwa CO2 und 100 000 Jahre Atommüll - weitgehend ausblenden. Andererseits die erstaunlichen Persönlichkeiten, die dem Mainstream zum Trotz den Ausstieg praktizieren. Deutlich auch die Botschaft, dass dezentral erzeugte regenerative Energie die Macht der großen Konzerne begrenzen könnte.
Ausgeblendet wurde der Verbraucher und Wähler, der durch sein Verhalten die derzeitige Situation mit verursacht hat. Wieso kauft er in Deutschland nicht mehr Ökostrom, der noch nicht einmal teurer sein muss? Hier scheint mir der Film stark von Hermann Scheer, dem Umwelt-Spezialisten der SPD, geprägt zu sein. Die großen Parteien vermeiden es eifrigst, den Verbraucher zur Einsparung oder gar zum Verzicht zu ermuntern. Das wäre doch etwas, das jeder mit unmittelbarem Erfolg umsetzen könnte. Das fehlte dem Film und deshalb ist seine unmittelbare Auswirkung auf den Umweltschutz begrenzt.